Menschenrechte

Lena Bulakowska, Maleen Pankonin

21. Dezember 2025

Ein Mensch wird nicht geboren, um zu dienen,
nicht um zu schweigen, nicht um zu fliehen.
Er kommt zur Welt mit offenem Blick,
mit Hoffnung im Herzen, Schritt für Schritt.

Kein Gesetz der Macht, kein lauter Thron
bestimmt den Wert einer Person.
Nicht Geld, nicht Glaube, nicht Haut und Land
machen den Menschen erst relevant.

Die Würde wohnt in jedem Gesicht,
auch wenn die Welt sie oft vergisst.
Sie lebt im Kind, das Fragen stellt,
im Alten, der leise Geschichten erzählt.

Das Recht zu leben, frei von Gewalt,
zu schlafen, ohne Angst vor kaltem Schall.
Das Recht zu lernen, zu träumen, zu gehen,
und seine Zukunft selbst zu sehen.

Das Recht zu sprechen, laut oder sacht,
auch wenn die Meinung unbequem macht.
Zu lieben, wen das Herz sich wählt,
ohne dass Hass das Leben quält.

Gleich sind wir nicht in Sprache und Zeit,
doch gleich im Anspruch auf Menschlichkeit.
Kein Mensch ist illegal, kein Leben zu viel,
kein Schicksal bedeutungslos, kein Ziel.

Wo Rechte fallen, wächst das Leid,
dort stirbt zuerst die Menschlichkeit.
Doch wo wir sie schützen, Hand in Hand,
wird Hoffnung zur stärksten Widerstandskraft.

Drum erinnern wir uns, Tag für Tag,
was ein gerechtes Morgen vermag:
Dass jeder Mensch, ob nah, ob fern,
in Freiheit lebt und Würde lernt.

Folgende Wimpel sind entstanden im Rahmen einer Projektarbeit zum internationalen Tag der Menschenrechte:

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